Pressetext zu: F.X. Gruber. Dem Schicksal zum Trotz.

 

 

F. X. Gruber. Dem Schicksal zum Trotz

 

von Andrea Sobieszek

 

War es Glück? War es Zufall? War es Schicksal? Zwei jungen Menschen gelingt, trotz widriger Umstände, der gesellschaftliche Aufstieg aus ihren ärmlichen familiären Verhältnissen. Der eine, ein uneheliches Kind, wird Priester, der andere, ein Weberkind, steigt zum geschätzten Lehrer auf. 1818 kreuzen sich ihre Lebenswege und ein Lied entsteht, das die Menschen bis heute tief berührt.

 

Das ELtheater Hallein erzählt die bekannte Geschichte aus der Perspektive des alternden F.X. Gruber, als dieser schon in Hallein als Chorleiter und Organist wirkte und für die Halleiner Kirche eine eigene Fassung des Liedes geschrieben hatte.

Ausgangspunkt und Rahmen für das Stück ist die sogenannte „Authentische Veranlassung“, in der F.X. Gruber 1854 seine und Joseph Mohrs Autorenschaft bezeugt und damit das bis dahin in den deutschen Ländern weithin verbreitete „Tyrolerlied“ aus seiner Anonymität befreit.

Die Handlung begleiten drei Schwestern, unschwer zu erkennen als Schicksalsgöttinnen, die kommentierend und widerstreitend eingreifen und dem „Zu-fall“ damit eine besondere Note geben.

Musikalisch wird in zeitlicher Verschränkung der Bogen von der „Halleiner Fassung“ des Liedes aus dem Jahre 1836, über reizvolle Miniaturen, ausgehend von Motiven aus „Stille Nacht“, zur Schlichtheit seiner Urfassung gespannt.

 

Jakob Gruchmann und Gerhard Hafner komponiert und arrangiert die Musik. Das bewährte Ensemble des ELtheaters sowie Musiker und Musikerinnen aus der Region bringen das Stück zur Uraufführung. Mit Beratungstätigkeit und Vorbereitungsarbeiten der Theaterfassung unterstütze uns Dr. Manuela Widmer.

Regie führt Christa Hassfurther. 

 

 

ELtheater Hallein

Davisstraße 38

5400 Hallein

Kontaktperson: Alexandra Schwaiger

Tel.: +43 650 3901138

E-Mail: ELtheaterhallein@gmail.com